Allgemeine Geschäftsbedingungen
Definitionen
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Unternehmer / Auftragnehmer: das in Artikel 2 genannte Unternehmen.
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Verbraucher / Kunde: natürliche Person, die zu privaten Zwecken handelt (§ 13 BGB).
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Ware: Terrassenüberdachungen, Carports, Kaltwintergärten, Seitenwände, Beschattungssysteme, Zubehör.
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Werkleistung: Aufmaß, Planung, Lieferung, Montage, Befestigung und Einstellarbeiten.
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Sonderanfertigung: nach Maß oder kundenspezifischen Vorgaben hergestellte Ware.
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Fernabsatzvertrag: Vertragsschluss ausschließlich über Fernkommunikationsmittel.
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Außerhalb von Geschäftsräumen geschlossener Vertrag: Vertragsschluss z. B. beim Kunden vor Ort.
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Widerrufsfrist: 14 Tage, sofern nicht ausgeschlossen oder erloschen.
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Abnahme: Bestätigung der vertragsgemäßen Leistung, auch durch Ingebrauchnahme.
Artikel 2 – Identität des Unternehmers
Veradur-Rund um Terrassen
Inhaber: Rene Drüner
Anschrift: Geilenkirchener Str. 42 A 52525 Heinsberg
Telefon: 02452-9642646
E-Mail: info@veradur.de
USt-ID (falls vorhanden): [USt-ID]DE348113491
Artikel 3 – Anwendbarkeit
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Diese AGB gelten für alle Verträge mit Verbrauchern über Terrassenüberdachungen und verwandte Bauelemente einschließlich Lieferung und Montage.
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Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nur bei ausdrücklicher schriftlicher Zustimmung.
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Der Kunde erhält diese AGB spätestens vor Vertragsschluss in Textform.
Artikel 4 – Das Angebot
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Angebote sind freibleibend, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich gekennzeichnet sind.
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Zeichnungen, Abbildungen und Visualisierungen sind annähernd; technisch bedingte Abweichungen bleiben vorbehalten.
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Grundlage des Angebots sind die Angaben des Kunden sowie ggf. ein Aufmaß. Abweichende bauliche Gegebenheiten können eine Anpassung des Angebots erforderlich machen.
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Offensichtliche Schreib- oder Rechenfehler binden den Unternehmer nicht.
Artikel 5 – Der Vertrag
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Der Vertrag kommt durch schriftliche Auftragsbestätigung (E-Mail ausreichend) oder Beginn der Ausführung zustande.
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Änderungen und Nebenabreden bedürfen der Textform.
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Technisch notwendige und zumutbare konstruktive Anpassungen bleiben vorbehalten.
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Der Unternehmer ist berechtigt, Subunternehmer einzusetzen.
Artikel 6 – Widerrufsrecht
Verbrauchern steht bei Fernabsatz- oder außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen grundsätzlich ein Widerrufsrecht von 14 Tagen zu, sofern es nicht nach Artikel 10 ausgeschlossen ist oder erlischt.
Einzelheiten ergeben sich aus der Widerrufsbelehrung (Anlage 1).
Artikel 7 – Pflichten des Verbrauchers während der Widerrufsfrist
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Der Verbraucher hat Ware und Verpackung pfleglich zu behandeln.
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Eine Prüfung darf nur erfolgen, wie sie in einem Ladengeschäft möglich wäre.
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Bei Wertverlust durch unsachgemäße Behandlung kann Wertersatz verlangt werden.
Artikel 8 – Ausübung des Widerrufsrechts und Kosten
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Der Widerruf ist eindeutig in Textform (z. B. E-Mail) zu erklären.
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Waren sind – sofern rückgabefähig – binnen 14 Tagen zurückzugeben.
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Der Verbraucher trägt die unmittelbaren Rücksendekosten, sofern hierauf hingewiesen wurde.
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Hat der Verbraucher verlangt, dass mit der Leistung vor Ablauf der Widerrufsfrist begonnen wird, schuldet er Wertersatz für die bis zum Widerruf erbrachte Leistung.
Artikel 9 – Pflichten des Unternehmers im Widerrufsfall
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Der Unternehmer bestätigt den Eingang des Widerrufs in Textform.
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Rückzahlungen erfolgen spätestens binnen 14 Tagen nach Widerruf.
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Der Unternehmer kann die Rückzahlung verweigern, bis die Ware zurückerhalten wurde oder ein Rücksendenachweis vorliegt.
Artikel 10 – Ausschluss / Erlöschen des Widerrufsrechts
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Kein Widerrufsrecht besteht bei Verträgen über die Lieferung von Waren, die nicht vorgefertigt sind und nach kundenspezifischen Vorgaben hergestellt werden (Sonderanfertigungen).
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Das Widerrufsrecht erlischt bei Dienstleistungen/Werkleistungen, wenn der Unternehmer die Leistung vollständig erbracht hat und der Verbraucher ausdrücklich zugestimmt hat, dass vor Ablauf der Widerrufsfrist begonnen wird und er sein Widerrufsrecht verliert.
Artikel 11 – Der Preis
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Es gelten die im Angebot bzw. der Auftragsbestätigung genannten Preise.
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Alle Preise verstehen sich inklusive gesetzlicher Mehrwertsteuer.
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Zusatzleistungen sind nur enthalten, wenn sie ausdrücklich vereinbart wurden.
Artikel 12 – Gewährleistung und Garantie
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Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsrechte.
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Herstellergarantien bestehen nur im Umfang der jeweiligen Garantiebedingungen.
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Material- und witterungsbedingte Erscheinungen (z. B. Kondensat, Geräuschentwicklung, Farbabweichungen) stellen keinen Mangel dar, soweit technisch üblich.
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Jegliche Abdichtungen die mit abhilfe von Silikon erfolgen, können nicht Garantiert werden. Hier handelt es sich um Wartungsfugen nach Din 52 460 und müssen Bauseits gewartet werden.
Artikel 13 – Lieferung, Montage und Abnahme
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Liefer- und Montagetermin werden abgestimmt; verbindlich nur bei schriftlicher Bestätigung.
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Montage setzt freie Zugänglichkeit, geeigneten Untergrund und bauseitige Voraussetzungen voraus.
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Erforderliche Genehmigungen sind vom Verbraucher zu beschaffen, sofern nicht anders vereinbart.
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Witterungsbedingte Terminverschiebungen sind zulässig.
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Nach Fertigstellung erfolgt die Abnahme. Erfolgt innerhalb von 7 Tagen keine Mängelanzeige oder wird die Anlage genutzt, gilt die Leistung als abgenommen.
Artikel 14 – Dauertransaktionen
Nicht anwendbar, sofern nicht ausdrücklich ein Wartungs- oder Servicevertrag vereinbart wurde.
Artikel 15 – Bezahlung (50/50)
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Ab einem Auftragswert von 6000€ werden 50% der Gesammtsumme angezahlt die Restzahlung erfolgt nach Montage und Abnahme.
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Rechnungen sind innerhalb von 7 Tagen ohne Abzug fällig.
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Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Regelungen.
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Die Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung Eigentum des Unternehmers.
Artikel 16 – Beschwerden
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Beanstandungen sind unverzüglich in Textform mitzuteilen.
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Der Unternehmer erhält Gelegenheit zur Nacherfüllung innerhalb angemessener Frist.
Artikel 17 – Streitfälle und Gerichtsstand
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Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).
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Für Klagen des Unternehmers gegen Verbraucher ist der Wohnsitz des Verbrauchers maßgeblich.
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Verbraucher können Klagen gegen den Unternehmer wahlweise an dessen Sitz oder an ihrem Wohnsitz erheben.
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Zwingende Verbraucherschutzvorschriften bleiben unberührt.
Artikel 18 – Branchengarantie
Nicht anwendbar, sofern keine entsprechende Verbands- oder Gütesiegelbindung besteht.
Artikel 19 – Salvatorische Klausel
Sollte eine Bestimmung dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
Anstelle der unwirksamen Regelung gelten die gesetzlichen Vorschriften.
Artikel 20 – Änderung der AGB
Änderungen gelten nur für zukünftige Verträge.
